COPD-Deutschland e.V.:
Hilfe zur Selbsthilfe

COPD-Deutschland e.V

Selbsthilfe- gruppen, Veran- staltungen, Infor- mationsmaterial – der Verein COPD-Deutschland e.V. möchte zur Lebensqualität der Betroffenen beitragen.

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COPD: Sauerstoff als Therapieoption

COPD: Sauerstoff als Therapieoption

Eine Langzeitsauerstofftherapie kann bei schwerer COPD die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität verbessern.

Bei schwerer COPD kann mitunter eine Langzeitsauerstofftherapie als Ergänzung zur medikamentösen Therapie helfen, die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen. Eine Sauerstofftherapie bei COPD ist insbesondere dann angezeigt, wenn bei normaler Atemtätigkeit ein beträchtlicher Mangel an Sauerstoff im Blut nachweisbar ist (Richtwert: Sauerstoffpartialdruck liegt unter 55-60 mmHg). Ziel der Behandlung ist ein Sauerstoffpartialdruck von über 60 mmHg. Dies kann in der Regel bei einer Sauerstoffzufuhr über mindestens 16 Stunden am Tag erreicht werden – idealerweise erfolgt die Sauerstofftherapie sogar über 24 Stunden am Tag. Denn der Sauerstoff kann nur wirken, solange er tatsächlich zugeführt wird – einen Sauerstoffspeicher besitzen wir nicht.

Wie wird die Sauerstofftherapie bei COPD durchgeführt?

Wichtige Hinweise

Die Sauerstofftherapie sollte auch außerhalb der Wohnung durchgeführt werden – Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Geräte, die dies ermöglichen.

Zur Sauerstofftherapie stehen unterschiedliche Geräte zur Verfügung: Sauerstoff-Konzentratoren, tragbare Sauerstoff-Druckflaschen sowie Flüssigsauerstoff.

Einige Eckdaten:

Sauerstoff-Konzentratoren (Sauerstoff wird aus der Umgebungsluft in hoher Konzentration gewonnen)

  • Schlauch vom Gerät bis zur Nasensonde kann bis zu 15 Meter lang sein (Bewegungsradius in der Wohnung ist gegeben)
  • Sauerstoffzufuhr über eine Nasensonde (Unterschiedliche Sonden können getestet werden)
  • Befeuchtung des Sauerstoffs mit sterilem Wasser bzw. abgekochten Trinkwasser
  • Wartung des Geräts einmal im Jahr empfohlen

Flüssigsauerstoff

  • Für Patienten mit hohem Sauerstoffbedarf
  • Für Patienten, die ausreichend mobil sind

Mobile Sauerstoffgeräte mit Flüssigsauerstoff

  • Vergleichsweise große Kapazität, geringes Gewicht
  • Zu Hause auffüllbar

Welches Gerät im individuellen Fall in Frage kommt und wie lange die Sauerstoffzufuhr aufrechterhalten werden sollte, gilt es mit dem behandelnden Arzt zu klären.