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COPD Symptome

COPD Symptome

AHA-Symptome bei COPD: Atemnot, Husten und Auswurf.

Die typischen COPD Symptome werden häufig als „AHA-Symptome“ zusammengefasst. Denn typisch bei COPD sind Atemnot, Husten und Auswurf.

Allerdings verläuft die Krankheit in verschiedenen Stadien: Während im ersten Stadium der COPD häufig nur Husten und Auswurf vorliegen, kann es im weiteren Verlauf zu zunehmenden Problemen mit der Atemnot kommen. Zunächst tritt diese vor allem nach körperlicher Belastung (z.B. beim Treppensteigen oder nach dem Tragen von Einkaufstüten auf), später kann sich die Atemnot allerdings auch in Ruhe einstellen.

Die typischen COPD Symptome im Überblick:

  • Atemnot
  • Dauerhafter Husten
  • Vermehrte Schleimbildung
  • Atemgeräusche
  • Abnehmende körperliche Belastbarkeit

Warnsignale für COPD: Atemnot, Husten, Auswurf

Wann zum Arzt?

Sollten Sie eines oder mehrere der folgenden Symptome bei sich beobachten, ist ein Arztbesuch dringend anzuraten:

  • Anhaltender Husten (über mehrere Wochen bzw. Monate) mit oder ohne Auswurf insbesondere morgens
  • Kurzatmigkeit
  • Ungewöhnliche Atemgeräusche
  • Engegefühl in der Brust
  • Ggf. Gewichtsverlust

Was von vielen als „Raucherhusten“ abgetan wird, kann bereits Anzeichen eines frühen COPD Stadiums sein. Insbesondere anhaltender Husten und Auswurf, der vor allem am Morgen auftritt, sollten daher hellhörig werden lassen. Ein Arztbesuch ist dringend anzuraten – vor allem, wenn Sie Raucher sind.

Dies gilt grundsätzlich auch, wenn Husten über mehrere Monate hinweg anhält und wenn Kurzatmigkeit schon bei alltäglichen Belastungen oder Tätigkeiten auftritt.

Auch auf ungewöhnliche Atemgeräusche sollte man achten. Insbesondere beim Ausatmen können bei COPD Geräusche wie Giemen, Pfeifen oder Brummen auftreten. Ein Engegefühl in der Brust kann hinzukommen.

Ist die Krankheit weiter fortgeschritten, kann COPD auch mit ungewöhnlichem Gewichtsverlust verbunden sein.

Wenn die Lebensqualität leidet

Im Verlauf der Lungenerkrankung COPD sinkt also die Belastbarkeit der Patienten, die Ausdauer lässt spürbar nach. So alltägliche Aufgaben wie Treppensteigen oder Einkaufen können aufgrund der Atemnot zum regelrechten Kraftakt werden. Für einige Patienten ist sogar der Gang von der Haustür bis zur Garage kaum noch möglich – zu schnell holt sie die Atemnot ein. Selbst das Ausblasen einer Kerze kann zur Herausforderung werden.

Das Problem: Die Betroffenen trauen sich körperliche Belastung kaum noch zu und schalten um auf das „Schonprogramm“ – das kann verheerende Folgen haben. Auf Dauer werden Muskeln abgebaut, auch die Leistungsfähigkeit von Herz und Kreislauf lässt nach. In der Folge ziehen sich die Betroffenen häufig aus ihrem Sozialleben zurück, oft kommt es auch zu seelischen Problemen. Umso wichtiger ist es daher, diesem Teufelskreis erst gar keine Chance zu geben. Eine frühzeitige COPD Diagnose ist die Basis für eine zielgerichtete Therapie.

COPD Stadien im Detail

Die Lungenkrankheit COPD wird von Experten in unterschiedliche Stadien eingeteilt.

Die COPD Stadien im Überblick:

  • Leichtgradige COPD (Schweregrad I)
    Typisch sind chronischer Husten und Auswurf; Atemnot ist häufig noch kein Thema
  • Mittelgradige COPD (Schweregrad II)
    Chronischer Husten und Auswurf (Zunahme der Symptome); Atemnot bei Belastung
  • Schwere COPD (Schweregrad III)
    Chronischer Husten und Auswurf sowie Atemnot bei geringer Belastung (weitere Zunahme der Symptome)
  • Sehr schwere COPD (Schweregrad IV)
    Chronischer Husten und Auswurf sowie chronische Atemnot (auch ohne Belastung);

Akuter Krankheitsschub bei COPD: Exazerbation

Die COPD ist eine chronische Erkrankung. Allerdings können sich sowohl die Lebensqualität als auch der Zustand der Lunge durch akute Krankheitsschübe (sogenannte Exazerbationen) relativ plötzlich deutlich verschlechtern.

Mögliche Ursachen für Exazerbationen sind

Die Lungenfunktion kann auch nach Abklingen des Krankheitsschubs noch deutlich verschlechtert sein.

Lungenemphysem & Cor Pulmonale: Begleiterscheinungen von COPD

Wird die COPD nicht frühzeitig bzw. nur unzureichend behandelt, kann es zu einer irreversiblen Schädigung und Überblähung der Lungenbläschen (Lungenemphysem) kommen. Platzen diese überblähten Lungenbläschen (Alveolen), führt dies zu vermehrter Atemnot. Denn damit reduziert sich die Fläche, die eigentlich für den Austausch der Atemgase notwendig ist –  der Körper wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt.

Leistungsverlust, Abgeschlagenheit, Ermüdung, Husten, Auswurf und Atemnot sind typische Symptome.

Typische Folge eines Lungenemphysems ist das sogenannte Cor Pulmonale (Rechtsherzinsuffizienz). Denn das Lungenemphysem führt zu einer Drucksteigerung im Lungenkreislauf – die rechte Herzkammer steuert dagegen und versucht mit einem Mehr an Energie trotzdem ausreichend Blut in die Lunge zu pumpen. Es kommt zu einer Vergrößerung der rechten Herzkammer und daraufhin zu einer Schädigung des Herzens. Atemnot, Herzrhythmusstörungen und eine weitere Leistungsminderung sind die Folge. Auch Ödeme (Wassereinlagerungen) in den Beinen können auftreten.

COPD oder Asthma – wo liegt der Unterschied?

Husten, Atemnot, ein Engegefühl in der Brust – dahinter könnte doch auch Asthma stecken? In der Tat gibt es zwischen den Krankheitsbildern COPD und Asthma durchaus Überschneidungen, aber eben auch deutliche Unterschiede. Eine Differenzialdiagnose ist wichtig, denn je nach vorliegendem Krankheitsbild ist eine eigene, zielgerichtete Therapie wichtig.

Hier die zentralen Unterscheidungsmerkmale von Asthma und COPD im Überblick.

Kennzeichen

COPD

Asthma

Krankheitsbeginn

Erwachsenenalter (40+)

Meist in der frühen Kindheit

Hauptursache

Nikotinkonsum

Allergien (z.B. Heuschnupfen)

Atemnot

Zunächst nach körperlicher Belastung, später chronisch

Anfallsartig (Asthma-Anfall)

Verengung der Atemwege

Fortschreitend, nicht vollständig reversibel

Meist reversibel*

 

* Durch die Gabe von bronchienerweiternden Medikamenten kann die Verengung der Atemwege bei Asthma im Akutfall  gelindert werden. Nach dem Asthmaanfall bildet sich die Verengung der Atemwege zurück – bei COPD besteht die Atemnot hingegen zunehmend dauerhaft (zunächst bei Belastung, später auch in Ruhe).