COPD-Deutschland e.V.:
Hilfe zur Selbsthilfe

COPD-Deutschland e.V

Selbsthilfe- gruppen, Veran- staltungen, Infor- mationsmaterial – der Verein COPD-Deutschland e.V. möchte zur Lebensqualität der Betroffenen beitragen.

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Mehr wissen – mehr verstehen – sicherer mit COPD umgehen.
In diesem kostenlosen COPD Ratgeber finden Sie wissenswerte Hintergrundinformationen zum Nachlesen.

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Nicht-medikamentöse COPD Therapie

Nicht-medikamentöse COPD Therapie

In Lungensportgruppen findet körperliches Training unter qualifizierter Anleitung statt.

Neben  der individuell angepassten COPD Medikation und ergänzend eingesetzten Wirkstoffen wie Cineol spielen für das COPD Ratgeber auch zahlreiche nichtmedikamentöse Maßnahmen eine wichtige Rolle. Tatsächlich stufen Experten die aktive Mitarbeit des Patienten bei COPD als enorm wichtig ein. Von grundlegender Bedeutung ist der offensive Umgang mit COPD. Wer die Lungenerkrankung als ständigen Begleiter akzeptiert, kann ihr gleichzeitig aktiver gegenübertreten und ein Gefühl der Sicherheit im Umgang mit der Krankheit entwickeln. Ein wichtiger Schritt hin zu mehr Lebensqualität.

COPD Schulung

Wichtig ist eine meist ambulant durchgeführte COPD Schulung (angeboten zum Beispiel in verschiedenen Kliniken – Ihr Arzt wird Ihnen entsprechende Adressen vermitteln), die möglichst alle 12 Monate aufgefrischt werden sollte. Wer sich schulen lässt, hat laut Studien ein geringeres Risiko für Atemnotattacken bzw. ist seltener auf Notfallbehandlungen angewiesen. Denn auch die Psyche spielt eine wichtige Rolle. Wer weiß, wie er mit der Krankheit COPD umgehen muss, der hat schon ein großes Stück an Sicherheit gewonnen.

Zu den Schulungsinhalten zählen unter anderem:

  • Hintergrundinformationen zum Krankheitsbild COPD
  • Wirkung und Nebenwirkung von Medikamenten
  • Umgang mit Medikamenten (z.B. Inhalationstechniken)
  • Anleitung für den Notfall
  • Atemtherapeutische Grundlagen (z.B. bei drohender Atemnot)
  • Selbsthilfemaßnahmen
  • Hilfestellung zur Raucherentwöhnung

Wichtiger Hinweis: Der sofortige Rauchstopp ist bei COPD das A & O. Wer hier professionelle Unterstützung benötigt, kann spezielle Kurse zur Raucherentwöhnung besuchen.

Sport bei COPD

Bewegung oder gar Sport ist für viele COPD Patienten vor der Diagnosestellung zum Fremdwort geworden. Zu groß ist die Ermüdbarkeit, zu sehr dominiert die Angst vor dem nächsten Anfall von Atemnot. Doch genau dies ist der falsche Weg. Denn nur wenn  Körper und Lunge  regelmäßig trainiert werden, kann die Belastbarkeit erhalten bleiben und die  Anzahl von Exazerbationen (plötzliche Verschlechterung) verringert werden. Ideal ist das körperliche Training unter professioneller Anleitung – zum Beispiel in Lungensportgruppen. Fragen Sie Ihren Arzt danach – auch um ein Gegengewicht zu sozialer Isolation und seelischen Problemen zu setzen. Schließlich ist heute bekannt, dass Bewegung selbst bei bestehenden Depressionen positive Ergebnisse bringen kann. Darüber hinaus ermöglicht beispielsweise die Teilnahme an einer Lungensportgruppe den Austausch mit anderen Betroffenen.

Physiotherapeutische Atemtherapie bei COPD

Die Verengung der Atemwege und die damit verbundene, mehr oder minder stark ausgeprägte Behinderung der Atmung ist einer der zentralen Faktoren, der die Lebensqualität der Betroffenen deutlich beeinträchtigen kann. Neben kurz- bzw. langfristig wirksamen bronchienerweiternden Mitteln können unterstützend auch spezielle Atemtechniken dabei helfen, die Atmung zu erleichtern bzw. die Schleimlösung zu unterstützen. Im Rahmen einer physiotherapeutischen Atemtherapie erlernen Patienten zum Beispiel:

  • Atemtechniken (z.B. Lippenbremse bei Atemnot)
  • Stellungen, die das Atmen erleichtern (z.B. Kutschersitz)
  • Hustentechniken

Ernährungsumstellung bei COPD

Über- aber auch Untergewicht können den Verlauf von COPD ungünstig beeinflussen. Daher kann in manchen Fällen eine gezielte Ernährungsumstellung sinnvoll sein – so zum Beispiel, wenn es im Rahmen der Erkrankung bereits zu einem deutlichen Gewichtsverlust gekommen ist. Eine professionelle Ernährungsberatung kann als Hilfestellung dienen.

Ist eine Sauerstofftherapie bei COPD nötig?

Eine Therapie mit Sauerstoff wird bei COPD zumeist nur im fortgeschrittenen Stadium eingesetzt. Dann aber kann die Langzeitsauerstofftherapie (LOT) bei COPD die Lebensqualität und auch die Lebenserwartung günstig beeinflussen.

Sie möchten mehr zum Thema erfahren? Hintergrundinformationen zur Sauerstoffbehandlung bei COPD.

Weitere Tipps für den Alltag mit COPD finden Sie im Ratgeber COPD Ratgeber.